Physiotherapiepraxis
Peter Wippermann
Lindenstr. 1-3 (AOK)
25746 Heide

Telefon: (0481) 7 45 74
Fax: (0481) 7 87 05 63
E-Mail: Physiotherapie-Wippermann@t-online.de


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News

Aktiv durch die Pandemie

Wer regelmäßig Sport treibt, kann damit auch während Krisenzeiten wie der gegenwärtigen Pandemie seine Stimmung heben. Das ergab eine internationale Studie, für die der Potsdamer Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ralf Brand mit amerikanischen Kollegen während des pandemiebedingten Lockdowns im März und April 2020 rund 14.000 Personen aus 18 Ländern zu ihrem Bewegungsverhalten und Auswirkungen auf das Wohlbefinden befragt hat. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Zeitschrift „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.

Zur Auswertung der Daten verwendeten die Wissenschaftler einen statistischen Ansatz, der die möglichen Unterschiede in den untersuchten Ländern berücksichtigt. „Wir prüften, ob die Häufigkeit von Bewegung und Sporttreiben vor und während der Pandemie die allgemeine Stimmung der Menschen während der Zeit des Lockdowns beeinflussen würde. Darüber konnten wir die COVID-19-Pandemiedaten aus dem Frühjahr 2020 dazu benutzen, ein Vorhersagemodell für zukünftige Situationen zu entwickeln“, so Ralf Brand.

Den Ergebnissen der Studie zufolge ist davon auszugehen, dass diejenigen, die vor einem Lockdown nur selten körperlich aktiv sind, ihre Bewegungsäufigkeit während eines Lockdowns eher steigern. Diejenigen, die vorher schon häufig trainieren, tun dies auch weiterhin. Mit Blick auf die Auswirkungen auf das subjektiven Wohlbefindens zeigen die Daten, dass diejenigen, die während des Lockdowns im Frühjahr 2020 fast jeden Tag körperlich aktiv waren, über die beste Stimmung im Alltag berichteten; und zwar unabhängig davon, ob sie vor der Pandemie schon regelmäßig aktiv waren oder nicht. Bei denjenigen, die vor der Pandemie eher inaktiv waren und erst während der Pandemie damit anfingen, hin und wieder körperlich aktiv zu sein, trug dies nicht zur Verbesserung der allgemeinen Stimmungslage bei. Befragte, die ihre Bewegungshäufigkeit während der Pandemie reduzierten, berichteten von schlechterer Stimmung im Vergleich zu denjenigen, die die gewohnte Häufigkeit beibehalten oder sogar erhöhen konnten.

„Die Studie zeigt, anders als Viele das bisher vielleicht vermutet haben, dass während pandemie-bedingten Lockdowns etwa zwei Drittel der Personen, die nie oder selten Sport treiben, eher damit anfangen sich zumindest hin und wieder zu bewegen, vielleicht sogar Sporttreiben auszuprobieren“, sagt Ralf Brand. Zwar bewirkt die kleine Verhaltensänderung bei diesen Personen nicht sofort auch eine Verbesserung der Stimmung, aber sie bietet Gelegenheit zu lernen, dass regelmäßig Sport und Bewegung zum subjektiven Wohlbefinden beitragen kann, so der Psychologe.

Die Erkenntnisse aus der Studie und das Vorhersagmodell sind nicht zuletzt für Entscheidungssträger in Politik und Gesellschaft wichtig, die abschätzen müssen oder wollen, welche Auswirkungen verschiedene Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie auf das Verhalten und Erleben der Menschen haben.

Corona - Logopädische Versorgung durch Videobehandlung sicherstellen!

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) hat sich heute in einem Offenen Brief an die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, und an den unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, Prof. Josef Hecken, gewandt mit der Bitte, die Videobehandlung im Bereich der ambulanten logopädischen Versorgung so lange wieder als abrechenbare Leistung zuzulassen, bis die Gefahr, die vom Covid-19-Virus für die Patientinnen und Patienten und auch für die Logopädinnen und Logopäden ausgeht, auf ein vertretbares Maß zurückgegangen ist.

„Wir sind außerordentlich besorgt, da sich die Sorge vieler Patientinnen und Patienten angesichts der aktuell wieder massiv steigenden Infektionszahlen verständlicherweise noch einmal verschärft hat. Die Versorgung in den logopädischen Praxen und auch im Hausbesuch kann aktuell nicht angemessen gewährleistet werden“, so dbl-Präsidentin Dagmar Karrasch.

Die Möglichkeit der Behandlung per Video war in der Logopädie im März 2020 aufgrund der Ansteckungsgefahr mit dem Covid-19-Virus erstmals eingeräumt worden – allerdings nur befristet bis Ende Juni 2020.

Seitdem berichten Inhaber/innen logopädischer Praxen, dass zahlreiche Behandlungen nicht abgeschlossen werden konnten, weil die Patientinnen und Patienten trotz umfassender Hygienemaßnahmen aus Sorge vor einer Infektion den Weg in die Praxen meiden. Es besteht auch die Befürchtung, dass Patienten und Patientinnen lieber auf den Beginn einer Behandlung verzichten, als das Risiko einer Ansteckung einzugehen.

Immer wieder würden verzweifelte Patienten und Patientinnen sich bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung um eine Ausnahmegenehmigung für eine videogestützte logopädische Behandlung bemühen oder um ein Privatrezept bitten und die Kosten der Behandlung als Selbstzahler zu übernehmen. „Weder der Umweg über Einzelfallentscheidungen noch die private Kostenübernahme durch Patientinnen und Patienten, die betroffene Menschen zusätzlich belastet, sind akzeptable Wege, die logopädische Versorgung sicherzustellen“, so Dagmar Karrasch.

Zudem weist die dbl-Präsidentin auf das von unabhängigen Wissenschaftler/innen nachgewiesene Hochrisiko-Setting sowie auf fehlendes geeignetes Schutzmaterial hin und informiert darüber, dass auch die zuständige Berufsgenossenschaft bgw die Videobehandlung zum Schutz der Therapeut/innen in der Logopädie empfiehlt.

Den Offenen Brief an den Gemeinsamen Bundesausschuss und den GKV-Spitzenverband finden Sie hier.

Eine ausführliche Begründung für die Beibehaltung der Videotherapie in der Logopädie finden Sie zudem im aktuellen dbl-Positionspapier "Videobehandlungen in der Logopädie" auf der dbl-Website.

Rückenschmerz adé

Während manche Produkte sehr gut online bestellt werden können, gibt es andere, die objektiv und subjektiv zum Kunden passen müssen. Ob Möbel, Schuhe oder Schulranzen: Wer sich für den Kauf in einem Fachgeschäft entscheidet, erwartet Qualität. Das gilt nicht nur für das Produktsortiment, sondern auch für die Beratung. Dabei sollten nicht reine Verkaufsinteressen im Vordergrund stehen, sondern die individuellen Bedürfnisse des Kunden. Häufig mangelt es den Verkäufern jedoch an Fachwissen. Gerade wenn es um die Rückengesundheit geht, kann das fatal sein – Schmerzen und Verspannungen sind vorprogrammiert. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. schult ausgewählte Fachhändler verschiedenster Branchen rund um das Thema Rückenschmerzen.

Besonders im Bereich Ergonomie ist der Produktdschungel groß. Kunden wissen meist nicht, welche Anforderungen rückengerechte Alltagsgegenstände erfüllen müssen und sind deshalb auf qualifizierte Kaufberater angewiesen. In AGR-zertifizierten Fachgeschäften können sich Verbraucher auf eine auf sie zugeschnittene Beratung verlassen und erhalten fachkundige Antworten auf ihre Fragen. Auch rückengerechte Produkte, die mit dem unabhängigen Gütesiegel „Geprüft und empfohlen“ von der AGR ausgezeichnet wurden, sind dort zu finden. Expertentipp: Vorab beim Fachgeschäft anrufen, damit der Berater genügend Zeit für eine umfassende Beratung einplanen kann.

Geprüfte Qualität durch Fachschulungen

Die gute Beratungsqualität und das fundierte Fachwissen der Verkäufer stellt die AGR mit einem regelmäßigen, speziell entwickelten Lehrgang sicher. „Wir vermitteln ausgewählten Fachhändlern und ihren Mitarbeitern neben anatomischen Grundlagen auch fundiertes Grundwissen im Bereich der multidisziplinären und medizinischen Ergonomie“, erklärt Geschäftsführer Detlef Detjen. „Neben den Funktionen der Wirbelsäule, dem Aufbau und den Aufgaben der Muskulatur und dem Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Bändern sind auch die Inhalte und Ziele der Rückenschule ein fester Bestandteil der Schulung“. Nur wer den Schulungsprozess durchläuft und die Kenntnisse in einer Prüfung nachweist, erhält anschließend das Prädikat „AGR-zertifiziertes Fachgeschäft“. Für Mitarbeiter von Bettenfachgeschäften gibt es einen zusätzlichen staatlich zugelassenen Premium Fernlehrgang. Der Fokus liegt auf Schlaf- und Rückenproblemen. Das langfristige Ziel der AGR: Weitere vertiefende Premium-Fernlehrgänge für verschiedene Branchen anbieten.

Unter www.agr-ev.de/fachgeschäfte finden Interessierte qualifizierte Fachhändler in ihrer Nähe.

15.10.2020 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Arthrose im Knie: Dem Verschleiß frühzeitig vorbeugen

Bei vielen Tätigkeiten in der Bauwirtschaft gehört es dazu, auch im Knien zu arbeiten. Doch kann eine arbeitsbedingte Dauerbelastung durch häufiges Knien oder Hocken zur Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) führen. Sie ist eine häufig auftretende Berufskrankheit des Muskel-Skelett-Systems. Mit verschiedenen Maßnahmen lässt sich jedoch wirksam gegensteuern. Darauf weist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) in Berlin hin und gibt Tipps, was konkret getan werden kann. Zu den Unterstützungsangeboten gehört auch das "Kniekolleg".

Über 7.300 Verdachtsanzeigen auf Gonarthrose verzeichnete die BG BAU in den letzten zehn Jahren. Allein im Jahr 2019 wendete sie für Heilbehandlungen, Reha und Renten mehr als acht Millionen Euro auf. Nach Angabe des wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO) entfielen im Jahr 2019 im Baugewerbe fast ein Drittel aller Arbeitsunfähigkeitstage auf Gelenkerkrankungen.

Neben genetischen Faktoren und Übergewicht ist vor allem Verschleiß die Ursache für die Gonarthrose. Wird das aus Knochen, Sehnen, Muskeln, Bändern und Nerven bestehende hochkomplexe Kniegelenk bei der Arbeit zu stark belastet, kann es im Laufe der Zeit schleichend erkranken. Besonders beansprucht sind Boden-, Estrich-, Fliesen-, Parkettleger sowie Steinsetzer, Pflasterer, Installateure und Dachdecker.

So geht's weniger auf die Knochen

"Dabei gibt es praktische Maßnahmen, mit denen sich Beanspruchungen verringern lassen", sagt Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. Eine ergonomische Arbeitshöhe ist ein wichtiger Faktor. Wenn etwa Vormontagen in einer guten Haltung vorgenommen werden, sind beispielsweise Installateure weniger belastet. Auch sollten Fliesenschneider zum Beispiel auf einem Tisch statt auf dem Boden stehen. Sind Tätigkeiten im Knien und Hocken nicht zu vermeiden, kann durch regelmäßige Abwechslung für Entlastung gesorgt werden.

Zudem helfen ergonomische Hilfsmittel wie Knieschutzhosen mit Einlegepolster oder ein am Unterschenkel angebrachter Kniesitz, auf dem man auch sitzen kann und damit zugleich den Rücken entlastet. Auch Knierollwagen kommen in Frage. Durch Knieschützer entfällt der direkte Kontakt zu kalten und harten Böden, der auf die Schleimbeutel einwirkende Druck wird gleichmäßiger verteilt. Welcher Knieschutz zweckmäßig ist, hängt von der Art der Arbeit und vom Untergrund ab. Auch ein lose auf dem Boden liegender Knieschutz bietet sich bei manchen Arbeiten als Alternative an.

"Die BG BAU", so Bernhard Arenz, "bietet betrieblichen Praktikern einen Überblick über bewährte ergonomische Lösungen - geordnet nach verschiedenen Gewerken."

https://www.bgbau.de/service/angebote/ergonomische-loesungen/

Darüber hinaus unterstützt die BG BAU ihre Mitgliedsunternehmen durch Arbeitsschutzprämien. www.bgbau.de/praemien

Kniekolleg: Kostenloses Angebot der BG BAU

Bei der BG BAU versicherte Beschäftigte können durch sie prüfen lassen, ob ein beginnender Verschleiß des Kniegelenkknorpels vorliegt. Für solche Fälle bietet die BG BAU das Kniekolleg in Kooperation mit berufsgenossenschaftlichen Reha-Zentren an: In diesem kostenlosen Programm lernen Beschäftigte in täglichen Trainings- und Schulungseinheiten, auch auf speziellen Übungsbaustellen, wie sie mit berufsbedingten Belastungen der Knie besser umgehen. Das Kniekolleg hat das Ziel, dass sich Beschwerden bessern oder zumindest nicht weiter verschlimmern.

Alle Informationen und Kontakte auf einen Blick: Kniekolleg-Flyer

https://www.bgbau.de/service/angebote/medien-center-suche/medium/knieschutz/

https://ots.de/ZL8ZVC

https://www.bgbau.de/service/bildungsangebote/kniekolleg/



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